Posteingang mit Teufelsnamen

Geben Sie alle von Ihnen ab, die E-Mails mit Ihrem Handy verbunden haben. Die Posteingangskontrolle mit E-Mails macht süchtig. Wir können sogar süchtig danach werden. Ständiges Abrufen von E-Mails ist wie eine Droge. Wir können jedoch nur behandelt werden, wenn wir diese Sucht anerkennen.

Ok, belassen wir die katastrophalen Vorhersagen für Steven Spielbergs Drehbücher.

Aus psychologischer Sicht ist die Abhängigkeit von der E-Mail-Steuerung mit dem sogenannten System der Betriebskonditionierung verbunden. Eine solche operative Konditionierung ist Teil des Funktionierens unseres Geistes.

Ich erkläre dies direkt am Beispiel des E-Mailings. Durch Anklicken des Icons (das von einer neuen E-Mail spricht) erhält unser Gehirn einen Reiz und nutzt diesen für den nächsten Schritt (Öffnen der E-Mail). Es folgt ein weiterer Vorschlag, eine Antwort auf die E-Mail.
All dies entspringt unserer endlosen und tief verwurzelten Neugier. Das gleiche Prinzip manifestiert sich bei Messenger auf Facebook, Viber oder einer anderen bekannten Anwendung, WhatsApp.

Ständige Kontrolle Ihres E-Mail-Postfachs führt dazu, dass wir uns nicht mehr auf eine Sache konzentrieren können.
E-Mails gelten als Hauptursache für Ablenkungen am Arbeitsplatz. Sie können natürlich Widerspruch einlegen.
„Ich arbeite nicht, wenn ich auf E-Mails antworte?“ Natürlich nicht. Wichtiger ist, dass Sie nicht an E-Mails denken und diese während der Arbeitszeit 345 Mal checken.
Menschen checken ihren Posteingang häufiger als sie denken. Auch wenn sie die E-Mail nicht direkt überprüfen, denken sie zumindest darüber nach, sie zu überprüfen. Das klingt schon ziemlich verstörend.

Laut Statistik erhält der durchschnittliche Mitarbeiter täglich 100-200 E-Mails. Wenn wir zugeben, dass die Beantwortung jeder E-Mail beim Mitarbeiter sogar 1 Minute dauern würde, würden wir am Ende des Tages feststellen, dass wir 2, vielleicht bis zu 3 Stunden für das Versenden aufgewendet haben.
Der Schlüssel zur Überwindung dieser schlechten Angewohnheit ist Selbstbeherrschung. In erster Linie müssen Sie lernen, mit sich selbst umzugehen. Erst dann suchen Sie Hilfe bei verschiedenen Tools und Tools, die das Arbeiten mit E-Mails einfacher und effizienter machen.

Ständiges Überprüfen Ihres Posteingangs gehört sogar zu einer Form des Aufschiebens. Hand in Hand mit Aufschub geht Ablenkung. Diese Verbindung bedeutet dann letztendlich, dass wir nicht tun, was wir sollen, oder es dauert viel länger. Und wir reden immer noch über das Abrufen von E-Mails. Ich spreche nicht über das ständige Piepen von Facebook und anderen Anwendungen, über die wir kommunizieren.

Apple-Mac-Mail-Symbol

Wie kann man dagegen ankämpfen?

1.) Benachrichtigungen deaktivieren

Kein Brei ist so heiß. Sie müssen die E-Mail jedoch nicht beantworten, wenn sie eintrifft. Auch wenn es einige sehr wichtige Informationen sind, die nicht warten, ist Ihr Telefon eingeschaltet, die betreffende Person kann Sie auch telefonisch kontaktieren.

2.) Vorsicht vor Multitasking
Studien haben gezeigt, dass Multitasking zu einer fehlerhaften Informationsverarbeitung führen kann und dann schlecht im Gedächtnis gespeichert wird.

3.) Mehr Organisation = weniger Stress
Leiten Sie verschiedene E-Mails in verschiedene Ordner um. Es ist wichtig zu wissen, wie Sie Ihre E-Mails richtig organisieren. Leiten Sie E-Mails mit Priorität, die schnelle Antworten erfordern, an einen speziellen Ordner weiter und andere an einen anderen, in dem die E-Mails eine Weile warten.

4.) Setzen Sie Ihre Grenzen.
Stellen Sie einen Timer oder Alarm ein, um Sie zu benachrichtigen, wenn Ihre Versandzeit abgelaufen ist. Neben der Arbeit sollten Sie maximal 4 Stunden mit Geräten wie Handy, Laptop oder Tablet verbringen.

5.) Schreiben Sie sich im Büro keine E-Mails.
Angeblich werden bis zu 63 % der Nachrichten innerhalb des Unternehmens an Kollegen verschickt, die nebeneinander sitzen. Wäre es nicht einfacher, die Informationen zu erzählen? Passen Sie jedoch auf, dass Sie nicht hängen bleiben. Das wäre dann kontraproduktiv. Und ich richte mich nicht nur an Frauen 🙂

Trotz der Tatsache, dass Menschen E-Mails hassen, lieben sie paradoxerweise das Gefühl, wenn sie eine neue E-Mail erhalten, bei der ein Symbol auf ihrem Handy blinkt.
Die Lösung besteht darin, klar zu bestimmen, wie oft Sie am Tag Ihren Posteingang durchsuchen. Dadurch wird der Stress durch häufiges Surfen und Überprüfen der Zwischenablage vermieden. Das Leben sollte sich nicht nur darum drehen, ständig Ihren Laptop, Ihr Telefon oder Ihr Tablet zu überprüfen. Auf Dauer kann dies bedeuten, dass Ihnen immer weniger Zeit für Ihre Liebsten, Familie, Freunde, Hobbys oder Sport bleibt.

Gehören Sie zu denen, die Ihr E-Mail-Postfach als Ihren Feind wahrnehmen oder sind Sie Freunde geworden? Schreib uns dazu in die Kommentare 🙂

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