Welches sind die besten Geschäftskonten in Deutschland? Für Freiberufler kann ein kostenloses Konto mit virtueller Karte und wenigen Überweisungen reichen. Eine GmbH benötigt dagegen häufig mehrere Zugänge, Buchhaltungsintegration, SEPA-Zahlungen und Firmenkarten. Deshalb würde ich das Geschäftskonto nicht allein anhand des Werbepreises auswählen.

Ich habe die deutschen Angebote von Qonto, Finom, FYRST, N26 Business und traditionellen Banken mit Wise Business, Revolut Business und Revolut Pro verglichen. Neben den Gebühren beachte ich die Rechtsform, Bargeldnutzung, Teamverwaltung und Zahlungen in EUR, USD oder GBP. Meine Empfehlungen beruhen auf veröffentlichten Konditionen, nicht auf angeblichen Praxistests sämtlicher Apps.
Stand: 13. Oktober 2026. Preise sind in Euro angegeben, soweit nicht anders gekennzeichnet. Manche Geschäftskonten rechnen netto zuzüglich Umsatzsteuer ab und haben bei jährlicher Zahlung einen anderen Monatspreis. Kostenlose Kontoführung bedeutet nicht automatisch unbegrenzte kostenlose Buchungen. Wise ist ein Zahlungsinstitut und bietet keinen gewöhnlichen gesetzlich einlagengesicherten Bankeinlagenvertrag.
Welches Geschäftskonto ist das beste?
Für Freiberufler würde ich Qonto Starter, Finom Solo und je nach Geschäftsmodell N26 Business prüfen; für GmbHs Qonto in einem passenden Unternehmenstarif und klassische Bankangebote. Wise Business eignet sich für internationale Zahlungseingänge, Revolut Business für Teamkarten und Ausgabenkontrolle. Die kostenlose Variante eines Dienstes ist nicht automatisch für alle Rechtsformen verfügbar.
| Anbieter und Konto | Monatlicher Grundpreis | Geeignet für | Einschränkung |
|---|---|---|---|
| Qonto Starter | 0 €, dauerhaft | Freiberufler und Einzelunternehmen | 5 Überweisungen pro Monat, virtuelle Karte |
| Qonto Basic | Ab 9 € zzgl. USt. bei Jahreszahlung | Selbstständige, kleine Betriebe | Begrenzte Buchungsanzahl; höherer Preis je Zahlungsweise |
| Qonto Essential | Ab 49 € zzgl. USt. bei Jahreszahlung | Teams, GmbHs | Deutlich höherer Fixpreis |
| Finom Solo | 0 € | Freiberufler | SEPA-Volumen und Zusatzleistungen begrenzt |
| FYRST BASE | 0 € für berechtigte Selbstständige, andere Rechtsformen teils 6 € | Freiberufler und Betriebe | Preis je Rechtsform und Buchung |
| N26 Business Standard | 0 € | Freiberufler/Selbstständige | Nicht als übliches GmbH-Gemeinschaftskonto |
| Commerzbank Geschäftskonto | Tarifabhängig, regulär ab ca. 15,90 € | GmbHs, Betriebe mit Filiale | Transaktionskosten und Aktionen prüfen |
| Wise Business | Kein üblicher monatlicher Grundpreis; länderspezifische Aktivierungsgebühr | Auslandszahlungen | Währungsgebühren; kein klassisches Bankkonto |
| Revolut Business | Ab 10 € monatlich, deutscher Tarif | Firmen, Teams | Transfer- und Wechselkontingente |
| Revolut Pro | Kein separater Pro-Monatsbeitrag | Berechtigte selbstständige Personen | Nicht für GmbHs, Zahlungsannahme kostenpflichtig |
Meine schnelle Wahl: Für sehr wenige Transaktionen kann Qonto Starter sinnvoll sein. Finom Solo ist interessant für digitale Freiberufler. Eine GmbH mit vielen Belegen sollte Qonto Essential oder ein anderes Firmenkonto mit Buchhaltungsfunktionen prüfen. Für Fremdwährungen ist Wise Business eine Ergänzung, kein pauschaler Ersatz für das Hauptkonto.
Wie habe ich die Geschäftskonten verglichen?
Entscheidend sind die Gesamtkosten bei Ihrem tatsächlichen Zahlungsvolumen und die Eignung für Ihre Unternehmensform. Ich berücksichtige Grundpreis, SEPA-Buchungen, Karten, Bargeld, Zugriff der Steuerberatung, Belegverwaltung sowie Rechnungsstellung. Bei internationalen Diensten untersuche ich zusätzlich Wechselkurse und den Schutz der Kundengelder.
- Rechtsform: Freiberufler, Einzelunternehmen, UG oder GmbH?
- Preis: Kostenloser Tarif oder nur Einführungsaktion?
- Buchungen: Wie viele Ein- und Ausgänge sind enthalten?
- Bargeld: Einzahlung, Auszahlung und Filialservice.
- Team: Zugriffsrechte, Freigaben und Mitarbeiterkarten.
- Buchhaltung: DATEV, Lexware, Rechnungsexporte und Belege.
- Ausland: Gebühren und Endbetrag nach Umrechnung.
Ich verwende kein erfundenes Punktesystem für Anwendungen, die ich nicht identisch getestet habe. Ein gutes Konto für einen Solo-Freiberufler kann für eine GmbH mit Mitarbeitern ungeeignet sein.
Die besten Geschäftskonten im Einzelvergleich
Zwischen kostenlosen Onlinekonten und umfassenden Firmenpaketen liegen erhebliche Unterschiede. Die folgenden Angebote ordne ich deshalb jeweils einem praktischen Anwendungsfall zu und benenne ihre Grenzen. Konditionen für ausländische Gesellschaften können zusätzlich von der Berechtigung abweichen.
Qonto Starter: Kostenlos für Freiberufler
Qonto Starter bietet berechtigten Freiberuflern und Einzelunternehmen ein dauerhaft kostenloses Geschäftskonto mit deutscher IBAN. Enthalten sind fünf Überweisungen pro Monat, eine virtuelle Karte sowie Funktionen für digitale Rechnungen und die Buchhaltung. Das Angebot eignet sich für einen schlanken Start ohne viele Bankbuchungen.
Mehr Überweisungen und eine physische Karte können zusätzliche Kosten verursachen. Qonto ist ein Zahlungsinstitut; die Sicherung der Kundengelder unterscheidet sich von gewöhnlichen Bankeinlagen. Empfehlung: Solo-Selbstständige mit wenigen Transaktionen. Nachteil: Das Gratispaket ist nicht der passende Standardtarif für jede GmbH.
Qonto Basic und Essential: Für Unternehmen und Teams
Qonto Basic beginnt bei 9 € monatlich zzgl. Umsatzsteuer bei jährlicher Abrechnung und umfasst 30 Transaktionen sowie eine physische Firmenkarte. Für Teams stehen höhere Programme bereit: Essential beginnt beispielsweise bei 49 € monatlich zzgl. Umsatzsteuer bei Jahreszahlung und erweitert die Funktionen für Team- und Ausgabenverwaltung.
Die Plattform bietet Möglichkeiten der Rechnungserstellung, DATEV- und Lexware-Anbindung sowie eingeschränkten Zugriff für die Buchhaltung. Empfehlung: wachsende Unternehmen und GmbHs, die den Verwaltungsaufwand reduzieren möchten. Nachteil: Fixkosten und Transaktionslimits; der monatliche Zahlbetrag kann höher als der angezeigte Jahrestarif sein.
Finom Solo: Digitale Geschäftszahlungen
Finom Solo ist ein kostenloser Tarif für berechtigte Freiberufler mit digitaler Kontoverwaltung. Laut deutscher Preisliste umfasst er ausgehende SEPA-Zahlungen bis zu einem bestimmten monatlichen Volumen, das mit 2.500 € angegeben wird, sowie eine virtuelle Karte und zentrale Funktionen der Plattform.
Für höhere Volumina bietet Finom kostenpflichtige Tarife; zusätzliche Zahlungen, Kartentypen und Services können separat berechnet werden. Empfehlung: Digital arbeitende Einzelpersonen. Nachteil: Das Gratisvolumen reicht nicht jedem Betrieb und die Tarife für Unternehmen unterscheiden sich von Solo.
FYRST BASE: Für Selbstständige und Unternehmen
FYRST BASE ist ein Geschäftskonto, dessen Grundpreis von der Rechtsform abhängen kann. Für bestimmte Selbstständige ist es kostenlos, bei anderen Rechtsformen kann eine Monatsgebühr anfallen. Neben der Kontoführung sollten Sie Buchungspostenpreise, Karten und die Kosten für Bargeld gesondert prüfen.
Empfehlung: Personen, die digitale Kontoverwaltung mit banknahen Dienstleistungen kombinieren möchten. Nachteil: Gerade bei zahlreichen Buchungen können die Postenpreise wichtiger als der nominelle Monatsgrundpreis sein.
N26 Business Standard: Für Einzelunternehmer
N26 Business Standard ist auf berechtigte Selbstständige und Freiberufler ausgerichtet und hat keine monatliche Grundgebühr. Das Konto wird über eine App verwaltet. Je nach Nutzungsumfang können Bargeld- und Zusatzdienste Kosten verursachen.
Empfehlung: Einzelpersonen mit überwiegend digitalem Zahlungsverkehr. Nachteil: Ein solches auf eine natürliche Person ausgerichtetes Businesskonto ist nicht automatisch ein vollwertiges Firmenkonto für eine GmbH mit mehreren zeichnungsberechtigten Mitarbeitern.
Commerzbank: Geschäftskonto mit Filialangebot
Die Commerzbank bietet Geschäftskonten für Unternehmen, die neben digitalen Zahlungen auch Filial- und Finanzierungsleistungen benötigen. Das reguläre Einstiegsniveau beginnt in Vergleichsübersichten bei etwa 15,90 € im Monat; Promotionspreise und konkrete Bedingungen können abweichen. Überweisungen und Zusatzdienste sind nach Tarif zu bezahlen.
Empfehlung: GmbHs mit Bedarf an persönlichen Ansprechpartnern, Bargeld und weiterem Firmenbanking. Nachteil: Bei wenigen Überweisungen kann ein digitales Gratisangebot günstiger sein. Prüfen Sie den verbindlichen Preis bei der Kontoeröffnung.
Wise Business: Fremdwährungen und internationale Rechnungen
Wise Business ist für berechtigte deutsche Unternehmen mit internationalen Zahlungseingängen und Auslandsüberweisungen interessant. Sie können verschiedene Währungssalden führen und vor dem Transfer Wechselkurs und Gebühren einsehen. Kontoangaben für unterstützte Länder erleichtern unter Umständen die Rechnungsstellung an internationale Kunden.
Die Aktivierungsgebühr richtet sich nach dem deutschen Preismodell und ist nicht einfach der slowakische oder britische Betrag. Einige Auslandsüberweisungen und Währungswechsel sind kostenpflichtig. Empfehlung: Freiberufler und GmbHs mit USD- oder GBP-Fakturen. Nachteil: Wise ist ein Zahlungsinstitut; Guthaben werden nach einem anderen Schutzmodell verwahrt als klassische Bankeinlagen.
Revolut Business: Teamkarten und Kostenkontrolle
Revolut Business richtet sich an berechtigte Unternehmen, die Karten, Währungen und Teamzugriffe über eine Plattform verwalten möchten. Der deutsche Basic-Tarif beginnt bei 10 € monatlich. Größere Programme bieten höhere Kontingente für Überweisungen und Währungswechsel sowie erweiterte Teamfunktionen.
Empfehlung: GmbHs mit internationalen Lieferanten und mehreren Mitarbeitern. Nachteil: Laufende Tarifkosten, Gebühren oberhalb der enthaltenen Limits und kein üblicher Bargeldservice einer Filialbank. Ein persönlicher Revolut-Einladungslink verspricht keine Provision für die Business-Anmeldung.
Revolut Pro: Für Solo-Selbstständige
Revolut Pro ist eine separate Geschäftsfunktion in der privaten Revolut-App für berechtigte selbstständig tätige natürliche Personen. Es ermöglicht die Abgrenzung geschäftlicher Zahlungen, eine eigene Karte und bestimmte Möglichkeiten zur Zahlungsannahme ohne zusätzlichen monatlichen Pro-Pauschalbetrag.
Empfehlung: Freiberufler mit überschaubarem Geschäftsvolumen. Nachteil: Die Zahlungsannahme kann Gebühren auslösen, und Pro ist kein GmbH-Geschäftskonto. Die Zulassung richtet sich nach Tätigkeit und Kontoprüfung.
Bestes Geschäftskonto für Auslandszahlungen
Bei wiederkehrenden Rechnungen in USD, GBP und EUR würde ich Wise Business und Revolut Business neben einem deutschen Hauptkonto vergleichen. Wise konzentriert sich auf transparente internationale Transfers; Revolut Business kann zusätzliche Werkzeuge für Teamkarten und Freigaben bieten. Für einfache Inlandstransaktionen reicht unter Umständen Qonto Starter oder eine traditionelle Banklösung.
Ob Wise oder Revolut günstiger ist, hängt von Währung, Zahlungsweg, Summe und Tarif ab. Prüfen Sie den Endbetrag nach Umrechnung und Gebühren. Eine ausländische Zahlungsdienstleistung ersetzt nicht automatisch alle deutschen Pflichten rund um Buchhaltung und Steuern.
Bestes Geschäftskonto für Freiberufler
Freiberufler mit wenigen Rechnungen sollten zuerst Qonto Starter, Finom Solo und je nach Bedarf N26 Business vergleichen. Qonto bietet fünf enthaltene Überweisungen und eine virtuelle Karte. Finom ist bei digitaler Arbeit interessant, N26 bei App-Nutzung. Für Kunden außerhalb des Euroraums kann Wise Business ergänzend helfen.
- Wenige Rechnungen: Qonto Starter.
- Digitale Soloarbeit: Finom Solo.
- Mobile Kontoverwaltung: N26 Business.
- Internationale Kunden: Wise Business.
- Kleine zusätzliche Geschäftstätigkeit: Revolut Pro bei Berechtigung.
Bestes Firmenkonto für eine GmbH
Für GmbHs sind die Rechtsformfreigabe, der Zugriff mehrerer Personen und die Zusammenarbeit mit der Steuerberatung entscheidend. Qonto bietet entsprechende kostenpflichtige Unternehmenstarife mit DATEV-Anbindung und Teamrollen. Alternativ kommen klassische Firmenbanken wie die Commerzbank oder Revolut Business für berechtigte Gesellschaften infrage.
Ein Konto für eine selbstständig tätige Person ist nicht automatisch für die GmbH zugelassen. Prüfen Sie auch die Einzahlung des Stammkapitals, mehrere Zeichnungsberechtigte und eventuelle Beschränkungen bei der Firmengründung.
Kostenloses Geschäftskonto: Was kostet trotzdem Geld?
Ein Konto für 0 € im Monat kann Buchungsposten, Karten oder Bargeldvorgänge berechnen. Qonto Starter enthält beispielsweise nur fünf Überweisungen, Finom Solo arbeitet mit einem SEPA-Volumenkontingent. Bei normalen Bankkonten können beleglose Buchungen oder Bargeldeinzahlungen zusätzlich kosten.
Auch die Umsatzsteuer ist wichtig: 9 € netto entsprechen bei 19 % Umsatzsteuer 10,71 € brutto, wenn der Anbieter die Umsatzsteuer berechnet. Betriebe mit Vorsteuerabzug beurteilen diese Kosten anders als Kleinunternehmer. Jahreszahlung und Monatszahlung sollten Sie nicht vermischen.
E-Rechnung, DATEV und Steuern in Deutschland
Die deutsche Buchführung, E-Rechnung und Umsatzsteuer unterscheiden sich von slowakischen Regelungen zur Finanztransaktionssteuer. Prüfen Sie für Ihre Tätigkeit die geltenden E-Rechnungsanforderungen und die Zusammenarbeit mit DATEV, Lexware oder Ihrem Steuerberater. Ein Geschäftskonto hilft bei der Trennung privater und betrieblicher Vorgänge.
Eine GmbH muss ihre eigene Rechnungs- und Buchführung ordnungsgemäß führen. Grenzüberschreitende Konten bei Wise oder Revolut entbinden nicht von den deutschen Steuer- und Offenlegungspflichten; bei Unsicherheit lassen Sie Ihren konkreten Fall fachlich prüfen.
Worauf sollten Sie beim Geschäftskonto achten?
Die häufigsten Fehlentscheidungen entstehen durch ungeeignete Rechtsform, unterschätzte Buchungsposten und vergessene Folgekosten. Prüfen Sie außerdem Teamzugriffe, Kartenlimits, die Anbindung Ihres Buchhaltungssystems sowie den rechtlichen Status des Anbieters und die Art des Guthabenschutzes.
- Ist Ihre Rechtsform zugelassen?
- Welche Kosten entstehen oberhalb des Freikontingents?
- Was kostet eine physische oder zusätzliche Karte?
- Kann die Steuerberatung die Buchungen importieren?
- Sind Bareinzahlungen notwendig?
- Wie hoch sind die tatsächlichen Währungskosten?
- Handelt es sich um Bankeinlagen oder geschützte Zahlungsinstitutsgelder?
Wie eröffnen Sie ein Geschäftskonto?
Für die Eröffnung benötigen Sie Identitätsnachweise und Unternehmensdaten; bei Gesellschaften auch Informationen über Gesellschafter, Geschäftsführer und wirtschaftlich Berechtigte. Viele Fintechkonten lassen sich digital eröffnen, klassische Banken können zusätzliche Unterlagen oder einen Filialtermin verlangen.
- Wählen Sie die zur Rechtsform passende Tarifgruppe.
- Vergleichen Sie Monats- und Transaktionskosten.
- Halten Sie Ausweis und Unternehmensunterlagen bereit.
- Eröffnen Sie das Konto im vorgesehenen Verfahren.
- Richten Sie Teamrollen, Steuerzahlungen und Karten ein.
- Verbinden Sie Ihr Rechnungssystem mit dem Bankkonto.
Für deutsche Unternehmen können lokale Lösungen wie Lexware Office, sevdesk oder DATEV relevant sein. Kontrollieren Sie vor der Anmeldung, ob die gewünschte Bank und die konkreten Buchhaltungsfunktionen unterstützt werden.
Tipp: Ein günstiges Geschäftskonto sollte auch nach der Einführungsphase zu Ihren Belegzahlen und Ihrem Arbeitsablauf passen. Vermeiden Sie einen teuren Teamtarif, wenn Sie allein arbeiten und die zusätzlichen Funktionen nicht benötigen.
Fazit: Welches Geschäftskonto empfehle ich?
Für Freiberufler mit wenig Zahlungsverkehr würde ich Qonto Starter und Finom Solo zuerst vergleichen; für eine GmbH Qonto in einem passenden Teamtarif oder eine klassische Firmenbank. Wise Business ist für Fremdwährungsrechnungen nützlich, Revolut Business für Teamkarten und Freigaben. N26 Business und Revolut Pro sind vor allem für geeignete selbstständig tätige Personen interessant.
Es gibt keinen universellen Sieger. Entscheidend sind Rechtsform, Buchungsvolumen, Bargeld, die Zusammenarbeit mit der Steuerberatung und die Kosten nach der Aktionsphase. Prüfen Sie immer den konkreten Preis Ihres Nutzungsprofils.
Häufig gestellte Fragen
Die häufigsten Fragen betreffen die kostenfreie Kontoführung, das Konto für GmbHs und die Unterschiede zwischen Banken und Zahlungsinstituten. Auch die Eignung für Freiberufler und grenzüberschreitende Zahlungen spielt eine wichtige Rolle. Die Antworten beziehen sich auf deutsche Geschäftskonten.
Welche Bank hat ein kostenloses Geschäftskonto?
Je nach Rechtsform kommen kostenlose Angebote wie N26 Business Standard infrage; auch Qonto Starter und Finom Solo bieten für berechtigte Freiberufler kostenlose Geschäftszahlungskonten. Qonto und Finom sind jedoch nicht mit einem klassischen Bankeinlagenkonto gleichzusetzen. Zusatzleistungen können kostenpflichtig sein.
Braucht jeder Freiberufler ein Geschäftskonto?
Nicht jeder Freiberufler ist pauschal gesetzlich zu einem separaten kostenpflichtigen Geschäftskonto verpflichtet. Die Bankbedingungen und die korrekte steuerliche Erfassung müssen dennoch eingehalten werden. Ein separates Konto vereinfacht die Buchhaltung erheblich.
Welches Konto ist für eine GmbH geeignet?
Prüfen Sie für eine GmbH Qonto in einem zugelassenen Unternehmenstarif, klassische Geschäftskonten und Revolut Business. Teamzugriffe, Geschäftsführerberechtigung, Rechnungswesen und Gebühren sollten Ihrer Firmenstruktur entsprechen.
Kann eine GmbH Revolut Pro verwenden?
Nein, Revolut Pro ist für berechtigte selbstständig tätige natürliche Personen und nicht für juristische Personen gedacht. Eine GmbH braucht einen zugelassenen Firmenkontotarif.
Wise Business oder Revolut Business?
Wise legt den Schwerpunkt auf Währungswechsel und internationale Zahlungen, Revolut Business bietet zusätzlich Teamkarten und Ausgabensteuerung. Die konkrete Wirtschaftlichkeit hängt von Überweisungsvolumen, Währungen und Tarif ab.
Sind Wise-Guthaben gesetzlich als Bankeinlage gesichert?
Nein, normale Wise-Zahlungsguthaben sind keine klassischen Bankeinlagen. Wise hält Kundengelder nach einem regulierten Sicherungsmodell getrennt; dieses unterscheidet sich von der gesetzlichen Einlagensicherung bei Banken.
Gilt in Deutschland die slowakische Transaktionssteuer?
Nein, slowakische Vorschriften dürfen nicht auf deutsche Konten übertragen werden. Relevant sind unter anderem deutsche steuerliche Pflichten, die E-Rechnung und die individuell anfallenden Bankgebühren.
Sind Firmenkarten immer kostenlos?
Nein, virtuelle und physische Karten können unterschiedliche Preise haben. Beispielsweise ist bei Qonto Starter eine virtuelle Karte enthalten, während weitere Karten und höhere Tarife zusätzliche Kosten haben können.
Wie wurden die Informationen geprüft?
Ich habe die veröffentlichten deutschen Preislisten und Produktbeschreibungen von Qonto, Finom, FYRST, N26, Commerzbank, Wise und Revolut zum 13. Oktober 2026 verglichen. Dies ist eine redaktionelle Einschätzung, kein Langzeittest sämtlicher Produkte.


