DreamHost ist ein langjähriger US-Anbieter für Webhosting, WordPress, Domains, E-Mail, VPS, Cloud und dedizierte Server. In diesem Test habe ich für Sie die neuen Tarife, aktuellen Preise, Backups, Rechenzentren, den Support sowie die tatsächlichen Vor- und Nachteile geprüft.

Kurzfazit
Ich empfehle DreamHost für Blogs, kleinere Unternehmensseiten und WordPress-Projekte, die tägliche automatische Backups, kostenloses SSL, unbegrenzten Datentransfer und ein europäisches Rechenzentrum wünschen. Besonders beachten sollten Sie den deutlich höheren Verlängerungspreis und die kostenpflichtigen E-Mail-Postfächer nach den ersten drei Monaten.
Der günstigste Tarif Web Hosting Launch kostet im ersten Jahr 2,89 USD pro Monat und verlängert sich anschließend für 10,99 USD pro Monat. DreamHost rechnet in US-Dollar ab, bei einem Jahresabo wird der gesamte Zeitraum im Voraus bezahlt. Zusätzlich können Steuern anfallen.
DreamHost hat 2026 die alten Tarife Shared Starter und Shared Unlimited durch Launch, Growth und Scale ersetzt. Sie bieten NVMe-Speicher, tägliche Backups, kostenloses SSL, mehr Websites und klare Besucherschätzungen. Ältere Tests können daher eine nicht mehr aktuelle Produktstruktur beschreiben.
Meine Bewertung: 8,2/10. DreamHost bietet im ersten Jahr ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, eine solide WordPress-Umgebung und ein Rechenzentrum in Amsterdam. Nachteile für deutsche Unternehmen sind der Support nur auf Englisch und Spanisch, die Abrechnung in USD und das Fehlen einer direkt erreichbaren Telefon-Hotline.
Was ist DreamHost?
DreamHost wurde 1997 gegründet und hostet heute mehr als eine Million Websites. Das Angebot umfasst Shared Hosting, das verwaltete WordPress-Produkt DreamPress, VPS, dedizierte Server, Cloud-Dienste, Domains, professionelle E-Mail und Werkzeuge zur Website-Erstellung.
Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern verwendet DreamHost kein cPanel. Stattdessen gibt es ein eigenes Kontrollpanel für Websites, Domains, DNS, Datenbanken, E-Mail, SSH, Abrechnung und Support. Die Oberfläche ist übersichtlich, erfordert für Nutzer von cPanel oder Plesk aber eine Umgewöhnung.
DreamHost eignet sich für Kunden, die mit günstigem Shared Hosting starten und später auf DreamPress, einen verwalteten VPS oder einen dedizierten Server wechseln möchten. Die einzelnen Produkte unterscheiden sich jedoch bei E-Mail, Migrationen, Backups und telefonischem Support.

Preise und Tarife
DreamHost bietet drei neue Shared-Hosting-Tarife: Launch, Growth und Scale. Der Aktionspreis gilt für den ersten jährlichen Abrechnungszeitraum, die Verlängerung ist wesentlich teurer. Alle Tarife enthalten NVMe SSD, unbegrenzten Datentransfer, tägliche Backups, kostenloses SSL und eine Domain im ersten Jahr.
Tipp: Aktuelle Angebote und Gutscheine finden Sie im Bereich Rabatte. Ich habe die Preise am 14. Juli 2026 geprüft. Kontrollieren Sie vor der Bestellung den Einstiegspreis, die Verlängerung, Steuern und Extras im Warenkorb.
| Tarif | Erstes Jahr | Verlängerung | Websites | NVMe | Geschätzte Besuche |
|---|---|---|---|---|---|
| Launch | 2,89 USD/Monat | 10,99 USD/Monat | 25 | 25 GB | 40.000/Monat |
| Growth | 3,99 USD/Monat | 12,99 USD/Monat | 50 | 50 GB | 200.000/Monat |
| Scale | 9,99 USD/Monat | 25,99 USD/Monat | 100 | 100 GB | 400.000/Monat |
Die Besucherzahlen sind keine festen Monatslimits. DreamHost versteht sie als Schätzung dessen, was der jeweilige Tarif komfortabel bewältigen sollte. Der Datentransfer wird nicht gemessen, daher verursacht ein kurzfristiger Anstieg nicht automatisch Zusatzkosten. Bei dauerhaft fehlender Leistung benötigen Sie jedoch einen größeren Tarif.
Launch enthält 25 Datenbanken und 25 Subdomains, Growth jeweils 50 und Scale bis zu 300 Datenbanken und 300 Subdomains. Für WordPress ist der Speicher oft wichtiger als die Zahl der Websites, da 25 bildreiche Installationen 25 GB schnell ausfüllen können.
Ein Jahrespaket enthält eine unterstützte Domain im ersten Jahr und Datenschutz für geeignete Endungen. Danach wird die Domain zum regulären Preis verlängert. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf die Kosten der gewünschten Endung.
E-Mail nach drei Monaten
Professionelle E-Mail-Postfächer sind beim Webhosting nur während der ersten drei Monate inklusive. Launch bietet testweise 20, Growth 40 und Scale 60 Postfächer. Nach dem Testzeitraum wird ein kostenpflichtiger E-Mail-Tarif hinzugefügt, wenn Sie die Postfächer weiter nutzen möchten.
Professionelle E-Mail kostet bei jährlicher Zahlung ab 1,67 USD pro Monat und Postfach, bei monatlicher Abrechnung ab 1,99 USD. Jedes Postfach enthält 25 GB, Webmail, IMAP und Schutz vor Spam, Viren und Phishing.
Für Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern ist das ein relevanter Zusatzpreis. Fünf Postfächer können die Jahreskosten ungefähr um den Preis eines weiteren günstigen Hostings erhöhen. DreamPress, VPS und dedizierte Server enthalten dagegen unbegrenzte E-Mail ohne diesen Aufpreis.
DreamPress
DreamPress ist verwaltetes WordPress Hosting für Nutzer, die mehr Leistung, Staging, einen längeren Backup-Verlauf, professionelle Migration und WordPress-Support wünschen. Es kostet deutlich mehr als Shared Hosting, bietet aber geeignetere Funktionen für wichtige Unternehmensseiten und Shops.
| Tarif | Erstes Jahr | Verlängerung | Websites | NVMe | Besuche |
|---|---|---|---|---|---|
| DreamPress 1 | 14,99 USD/Monat | 19,99 USD/Monat | 1 | 15 GB | 40.000/Monat |
| DreamPress 2 | 17,99 USD/Monat | 24,99 USD/Monat | 2 | 25 GB | 80.000/Monat |
| DreamPress 3 | 20,99 USD/Monat | 28,99 USD/Monat | 3 | 30 GB | 125.000/Monat |
DreamPress 1 bis 3 enthalten einen 14-tägigen Backup-Verlauf, ein bis drei professionelle Migrationen, unbegrenzten Datentransfer, unbegrenzte E-Mail, eine Domain im ersten Jahr und eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Dazu kommen Ein-Klick-Staging, Backups auf Abruf, sperrbare Backups, Basis-CDN und Ausfallschutz.
Funktionen und technische Daten
DreamHost kombiniert ein eigenes Kontrollpanel, automatische WordPress-Werkzeuge, NVMe, tägliche Backups, SSL, SSH und mehrere Rechenzentren. Die Ausstattung ist im ersten Jahr konkurrenzfähig, die tatsächliche Leistung hängt jedoch vom Tarif, Serverstandort, Theme, Plugins und der Optimierung ab.
WordPress
WordPress lässt sich einfach installieren. DreamHost bietet automatische Updates, Migration, KI-Werkzeuge und eine einfache Startseite. Das normale Webhosting eignet sich für kleinere Projekte, DreamPress ergänzt Staging, serverseitigen Cache, CDN und Support durch WordPress-Spezialisten.
Auf den Shared-Tarifen können 25 bis 100 Websites betrieben werden, die reale Kapazität hängt aber von Speicher und Leistung ab. Viele WordPress-Installationen mit WooCommerce, Backups und Bildern können den Speicher deutlich früher aufbrauchen.
DreamHost verwendet kein cPanel. Das eigene Panel ist verständlich, cPanel-Anleitungen lassen sich aber nicht immer direkt übertragen. Entwickler schätzen SSH und Datenbankverwaltung, während fortgeschrittene Agentur-Funktionen bei DreamPress oder spezialisierten Anbietern besser ausgebaut sind.
Rechenzentren
DreamHost betreibt Rechenzentren in Ashburn, Virginia, Hillsboro, Oregon, Amsterdam und Singapur. Für eine deutsche Website ist Amsterdam die naheliegende Wahl, weil die kürzere Entfernung die Latenz für Besucher aus Deutschland und Europa reduzieren kann.
Im Panel sehen Sie den Standort der Dienste und können den Support um einen Umzug bitten. Web- und Datenbankserver sollten am selben Standort liegen, da eine Trennung zwischen Rechenzentren die Antwortzeit erhöhen kann.
Amsterdam ist eine deutliche Verbesserung gegenüber alten Tests, die DreamHost als rein US-amerikanisches Hosting beschrieben. Prüfen Sie den konkreten Standort dennoch bei der Bestellung und gehen Sie nicht davon aus, dass jedes neue Konto automatisch in Europa landet.
NVMe und Leistung
Die neuen Shared-Tarife verwenden 25, 50 oder 100 GB NVMe SSD. NVMe kann Dateien und Datenbanken beschleunigen, garantiert allein aber keine schnelle Website. Entscheidend sind auch CPU-Limits, PHP-Prozesse, Cache und WordPress-Optimierung.
Für Scale nennt DreamHost bis zu 400.000 geschätzte Besuche pro Monat. Das ist keine Leistungsgarantie für jede Website. Ein einfacher Blog verarbeitet mehr Besucher als ein dynamischer WooCommerce-Shop mit Filtern und Importen.
Für deutsches Publikum empfehle ich Amsterdam, CDN, WebP- oder AVIF-Bilder und guten Cache. Messen Sie nach einer Migration Core Web Vitals, Serverantwort und Admin-Geschwindigkeit. Bei Engpässen wechseln Sie zu DreamPress oder VPS.
Backups
Alle neuen Webhosting-Tarife enthalten tägliche automatische Backups. DreamPress bietet zusätzlich 14 Tage Verlauf, Backups auf Abruf und die Möglichkeit, einen Sicherungspunkt zu sperren. Trotzdem empfehle ich eine unabhängige externe Kopie.
Automatische Backups sind ein großer Vorteil gegenüber günstigen Hostern, die sie nur als Zusatz verkaufen. Erstellen Sie vor WooCommerce-Updates, Theme-Wechseln oder großen Importen einen manuellen Wiederherstellungspunkt und speichern Sie bei wichtigen Seiten zusätzlich extern.
SSL und Sicherheit
Jeder Tarif enthält unbegrenzt kostenlose SSL-Zertifikate. DreamHost bietet außerdem Kontotrennung, automatische Updates, Zwei-Faktor-Authentifizierung und das kostenpflichtige DreamShield Protect für tägliche Malware-Scans, Angriffserkennung und Warnungen.
DreamShield Protect kostet ab 3 USD pro Monat und ist nicht automatisch im Grundpreis enthalten. Eine normale WordPress-Seite lässt sich auch mit konsequenten Updates, 2FA, starken Passwörtern, wenigen Administratoren und einem Sicherheits-Plugin schützen.
100-%-Verfügbarkeitsgarantie
DreamHost nennt in den Bedingungen eine Verfügbarkeitsgarantie von 100 % und eine Gutschrift bei berechtigten Ausfällen seiner Systeme. Das bedeutet nicht, dass es technisch nie zu Störungen kommt. Die Entschädigung ist an Regeln gebunden und gilt nicht für geplante Wartung oder Kundenfehler.
Die Garantie kann Ausfälle von Website, Datenbank, E-Mail, FTP, SSH oder Webmail abdecken, sofern DreamHost verantwortlich ist. Dokumentieren Sie den genauen Zeitraum und verwenden Sie für wichtige Websites ein externes Monitoring.
Remixer und KI-Werkzeuge
Die Tarife enthalten 30 Tage Zugang zum Remixer AI Website Builder und zur AI Business Suite. Remixer kann aus einer Beschreibung eine Website oder Anwendung erstellen, weitere Werkzeuge helfen bei Inhalten, Planung und Projektstart.
KI kann einen ersten Entwurf beschleunigen, das Ergebnis muss aber redaktionell, rechtlich, sicherheitstechnisch und für SEO geprüft werden. Achten Sie bei einer deutschen Website auf Sprache, lokale Angaben und Glaubwürdigkeit. Prüfen Sie nach dem Test den Preis der weiteren Nutzung.
Vorteile
DreamHost bietet im ersten Jahr eine starke Ausstattung: mehrere Websites, NVMe, tägliche Backups, kostenloses SSL, unbegrenzten Datentransfer, eine Domain und ein europäisches Rechenzentrum. Vorteile sind außerdem der transparent ausgewiesene Verlängerungspreis und der Ausbaupfad bis zum dedizierten Server.
- niedriger Aktionspreis im ersten Jahr,
- 25 bis 100 Websites,
- 25 bis 100 GB NVMe SSD,
- tägliche automatische Backups,
- unbegrenzt kostenloses SSL,
- unbegrenzter Datentransfer,
- Rechenzentrum in Amsterdam,
- Domain im ersten Jahr,
- eigenes übersichtliches Panel,
- Chat und E-Mail rund um die Uhr,
- 100-%-Garantie mit Bedingungen,
- DreamPress mit Staging und CDN,
- VPS, Cloud und dedizierte Server.
Nachteile
Die größten Nachteile sind der starke Preisanstieg nach dem ersten Jahr, kostenpflichtige E-Mail nach drei Monaten und die fehlende direkte Telefon-Hotline. Deutsche Kunden müssen außerdem mit Abrechnung in USD, fremdsprachigem Support und einem eigenen Panel statt cPanel rechnen.
- Launch verlängert sich für 10,99 statt 2,89 USD,
- E-Mail ist nur drei Monate kostenlos,
- ein Postfach kostet danach ab 1,67 USD pro Monat,
- keine direkte Supportnummer,
- ein Callback kostet 9,95 USD,
- kein deutscher Support,
- Abrechnung in US-Dollar,
- eigenes Panel statt cPanel,
- DreamShield ist kostenpflichtig,
- viele Websites können den Speicher schnell füllen,
- DreamPress ist wesentlich teurer.
Meine Erfahrungen
Für die Bewertung habe ich aktuelle Preise, Dokumentation der neuen Tarife, Verfügbarkeitsbedingungen, Supportregeln und öffentliche Nutzerbewertungen geprüft. DreamHost wirkt wie ein gutes internationales Hosting, vor allem im ersten Jahr, verlangt aber eine genaue Kalkulation von Verlängerung und E-Mail.
Besonders positiv sind tägliche Backups, kostenloses SSL, NVMe und Amsterdam. Für eine deutsche Website ist der europäische Standort praktisch. Gut finde ich auch, dass der Verlängerungspreis direkt neben dem Aktionspreis erscheint.
Das größte Problem sehe ich bei E-Mail. Die 20 bis 60 Postfächer sind nur drei Monate kostenlos und werden danach einzeln berechnet. Für einen Blog ist das oft irrelevant, für ein kleines Unternehmen kann es den Gesamtpreis deutlich verändern.
Chat und E-Mail funktionieren rund um die Uhr, aber es fehlen deutscher Support und eine direkte Nummer. Der Callback ist kostenpflichtig. Weniger technische Nutzer sollten DreamHost deshalb auch mit einem lokalen Anbieter vergleichen.
Ich würde DreamHost für einen Blog, eine Unternehmenspräsentation oder ein kleineres WordPress-Portfolio wählen. Für anspruchsvolles WooCommerce empfehle ich DreamPress oder einen Anbieter mit stärkerem Cache, Staging und klaren Leistungswerten für dynamische Shops.
Nutzerbewertungen
DreamHost erreicht bei Trustpilot 4,6 von 5 Punkten aus mehr als 8.000 Bewertungen. Viele aktuelle Rezensionen loben den hilfreichen Support, langfristige Zuverlässigkeit und Hilfe bei WordPress. Negative Bewertungen betreffen vor allem Verlängerungen, Abrechnung und KI-Werkzeuge.
Zum Prüfzeitpunkt waren 87 % der Bewertungen fünf- und etwa 5 % ein-Sterne-Bewertungen. Es gibt langjährige zufriedene Kunden, aber auch Beschwerden über automatische Verlängerungen, Zusatzoptionen und Probleme, die nicht beim ersten Kontakt gelöst wurden.
Bewertungen sollten nach Produkt eingeordnet werden. Eine Domain-Erfahrung sagt wenig über DreamPress, VPS oder Shops aus. Achten Sie auf Datum, Tarif, Rechenzentrum und Ursache des Problems.
Alternativen zu DreamHost
Die relevantesten Alternativen sind Hostinger, SiteGround und Bluehost. Hostinger bietet eine einfachere globale Plattform und attraktive Preise, SiteGround konzentriert sich auf hochwertigeres WordPress-Management und Bluehost ist ein bekannter US-Hoster für Einsteiger.
Hostinger
Hostinger eignet sich für Einsteiger und kleine Unternehmen, die ein modernes hPanel, viele Rechenzentren und einen einfachen WordPress-Start wünschen. Wie DreamHost arbeitet der Anbieter mit starken Einstiegsrabatten, deshalb sollten Sie die Verlängerung vergleichen.
Hostinger würde ich wegen der Einfachheit und moderneren Oberfläche bevorzugen. DreamHost punktet mit täglichen Backups in Basistarifen, transparentem Jahrespreis und der Möglichkeit, auf DreamPress oder Cloud zu wechseln.
Lesen Sie auch meinen Hostinger Test.
SiteGround
SiteGround eignet sich für Nutzer, die verwaltetes WordPress, Staging, eigenen Cache, Sicherheitswerkzeuge und technischen Support wünschen. Der Anbieter ist meist teurer, kann aber für Agenturen, Unternehmen und WooCommerce passender sein.
DreamHost ist für viele einfache Websites und ein günstiges erstes Jahr attraktiver. SiteGround würde ich wählen, wenn WordPress-Workflow, Entwicklerwerkzeuge und eine optimierte Umgebung Priorität haben.
Weitere Informationen finden Sie in meinem SiteGround Test.
Bluehost
Bluehost ist ein bekannter US-Hoster für Einsteiger und WordPress. Er bietet einfaches Onboarding, Domain, Website-Builder und viele Produkte. Wie DreamHost steigt der Einstiegspreis bei der Verlängerung.
Bluehost würde ich für eine sehr einfache erste WordPress-Seite erwägen. DreamHost bietet dagegen ein unabhängiges Panel, tägliche Backups in den neuen Basistarifen und Amsterdam als europäischen Standort.
Sehen Sie sich auch meinen Bluehost Test an.
Support und Kontakt
Der technische Support ist rund um die Uhr per Live-Chat und E-Mail-Ticket im Panel erreichbar. Er kommuniziert auf Englisch und Spanisch. Es gibt keine direkte Supportnummer; ein Telefongespräch ist nur über einen bestellten Rückruf möglich.
Der Chat soll innerhalb weniger Minuten starten, das Ziel für E-Mail-Antworten liegt bei ein bis zwei Stunden. Die tatsächliche Zeit hängt von Auslastung und Komplexität ab.
Ein einzelner Rückruf kostet bei normalen Tarifen 9,95 USD. Ein Paket mit drei Rückrufen pro Monat kostet 14,95 USD. Einige höhere Tarife enthalten eine begrenzte Zahl von Gesprächen.
Für deutsche Kunden sind Sprache und fehlende Direktnummer die größten Hürden. Die Wissensdatenbank ist jedoch umfangreich und deckt WordPress, Domains, DNS, SSL, E-Mail, Datenbanken, SSH, Migrationen und Ausfälle ab.
Fazit und Bewertung
DreamHost ist ein gutes internationales Hosting mit attraktivem Preis im ersten Jahr, täglichen Backups, kostenlosem SSL, NVMe und europäischem Rechenzentrum. Es passt besonders zu Blogs, Unternehmensseiten und Nutzern, die nicht viele kostenpflichtige Postfächer oder deutschen Telefonsupport benötigen.
Meine DreamHost-Bewertung: 8,2/10.
Ich empfehle DreamHost, wenn:
- Sie Hosting für einen Blog oder eine kleinere Unternehmensseite suchen,
- Sie tägliche Backups im Basistarif möchten,
- Sie mehrere Websites in einem Konto benötigen,
- Sie Amsterdam nutzen möchten,
- kostenloses SSL und unbegrenzter Datentransfer wichtig sind,
- Englisch kein Problem ist,
- Sie später DreamPress, VPS oder Server benötigen.
Ich empfehle DreamHost nicht, wenn:
- Sie deutschen Support benötigen,
- Sie eine kostenlose direkte Telefon-Hotline wünschen,
- Sie viele Postfächer ohne Aufpreis brauchen,
- Sie nicht in USD zahlen möchten,
- Sie cPanel voraussetzen,
- Sie nur auf den Preis im ersten Jahr achten,
- Sie einen anspruchsvollen Shop ohne Budget für DreamPress oder VPS betreiben.
DreamHost lohnt sich, wenn Sie die Stärken nutzen und Verlängerung sowie E-Mail vorab einkalkulieren. Launch oder Growth kann ein guter Einstieg für inhaltsorientierte WordPress-Seiten sein. Für wichtige Shops empfehle ich DreamPress oder eine leistungsfähigere verwaltete Lösung.
Häufig gestellte Fragen
Nachfolgend beantworte ich häufige Fragen zu DreamHost-Preisen, neuen Tarifen, WordPress, Rechenzentren, Backups, E-Mail, Support und WooCommerce. Preise und Bedingungen können sich ändern, deshalb sollten Sie sie vor der Bestellung prüfen.
Was kostet DreamHost?
Launch kostet im ersten Jahr 2,89 USD pro Monat und danach 10,99 USD. Growth kostet 3,99 USD, anschließend 12,99 USD. Scale kostet 9,99 USD und verlängert sich für 25,99 USD. Das Jahresabo wird im Voraus bezahlt.
Sind Shared Starter und Shared Unlimited noch verfügbar?
Nicht für Neukunden. DreamHost hat sie 2026 durch Launch, Growth und Scale ersetzt. Bestandskunden können ihre alten Tarife weiterhin nutzen.
Ist DreamHost für WordPress geeignet?
Ja, für Blogs, Unternehmensseiten und kleinere WordPress-Projekte. Die Basistarife enthalten automatische Installation, tägliche Backups, SSL und NVMe. Anspruchsvollere Websites können DreamPress mit Staging und CDN verwenden.
Hat DreamHost ein Rechenzentrum in Europa?
Ja, in Amsterdam. Weitere Standorte sind Ashburn, Hillsboro und Singapur. Im Panel können Sie den Standort prüfen und einen Wechsel anfragen.
Erstellt DreamHost automatische Backups?
Ja, Launch, Growth und Scale enthalten tägliche automatische Backups. DreamPress bietet zusätzlich 14 Tage Verlauf, Backups auf Abruf und Sperren. Für wichtige Seiten empfehle ich auch eine externe Kopie.
Ist E-Mail im Preis enthalten?
Bei den neuen Webhosting-Tarifen nur in den ersten drei Monaten. Danach kostet ein 25-GB-Postfach bei jährlicher Zahlung ab 1,67 USD pro Monat. DreamPress, VPS und dedizierte Server enthalten unbegrenzte E-Mail.
Gibt es Telefon-Support?
Es gibt keine direkt erreichbare technische Nummer. Support ist per Chat und E-Mail rund um die Uhr verfügbar, ein Rückruf kann bestellt werden. Ein einzelner Callback kostet bei normalen Tarifen 9,95 USD.
Ist DreamHost für WooCommerce geeignet?
Für einen kleinen optimierten Shop können Growth oder Scale ausreichen. Für größere Shops empfehle ich DreamPress, VPS oder eine Alternative mit Staging, serverseitigem Cache und häufigen Datenbank-Backups.
Gibt es eine Geld-zurück-Garantie?
Die neuen Webhosting- und DreamPress-Tarife nennen eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Ältere Artikel erwähnen häufig 97 Tage, diese Angabe gilt nicht zwingend für die neuen Pläne.
Lohnt sich DreamHost 2026?
Ja, für Blogs, kleine Unternehmen und WordPress-Seiten mit täglichem Backup, SSL, NVMe und Amsterdam kann sich DreamHost lohnen. Berücksichtigen Sie aber die höhere Verlängerung, kostenpflichtige E-Mail, USD-Abrechnung und fehlenden deutschen Support.


