Kostenlose Website: 6 beste Möglichkeiten

Heute können Sie eine Website ohne Programmierkenntnisse und ohne Anfangsinvestition erstellen. Ich habe sechs Möglichkeiten verglichen, die sich für Anfänger, Blogger, kleine Shops, Schulen und interne Projekte eignen.

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Der Artikel umfasst klassische Website-Baukästen, eine Blogging-Plattform, zwei Lösungen für kleine Onlineshops und ein einfaches Werkzeug für Schulen. Bei jedem Anbieter zeige ich Ihnen, was Sie kostenlos erhalten, wo die wichtigsten Grenzen liegen und wann sich ein Upgrade lohnt.

Schnelle Zusammenfassung

Für die meisten Einsteiger empfehle ich Webnode. Der Baukasten ist einfach zu bedienen, in mehreren Sprachen verfügbar und lässt sich später erweitern. Wix bietet mehr gestalterische Freiheit, WordPress.com eignet sich besonders für Blogs und Shoptet Free ist eine Option für kleine Shops mit Fokus auf Mitteleuropa. Mozello verbindet eine einfache Website mit eingeschränkten Shop-Funktionen.

Die besten Möglichkeiten im Überblick

Die Dienste richten sich an unterschiedliche Nutzer. Webnode ist die ausgewogenste Wahl, Wix überzeugt mit seinem Editor, WordPress.com mit der Veröffentlichung von Inhalten und Shoptet mit dem Verkauf in Mitteleuropa. Mozello kombiniert Website und kleinen Shop, während Google Sites vor allem für Schulen und interne Seiten sinnvoll ist.

PlatzDienstAm besten fürWichtigste Grenze der Gratisversion
1.WebnodeEinsteiger und einfache FirmenwebsitesSubdomain und Webnode-Branding
2.WixDesignorientierte Websites und PortfoliosWix-Adresse, Werbung und begrenzte Bandbreite
3.WordPress.comBlogs und Content-ProjekteWerbung, Subdomain und begrenzte Erweiterungen
4.Shoptet FreeKleiner Testshop für MitteleuropaMaximal 10 Produkte
5.MozelloEinfache Website oder sehr kleiner ShopSubdomain, Branding und 0,5 GB Speicher
6.Google SitesSchulen, Teams und interne SeitenEingeschränkte Design- und Marketingfunktionen

Kann man eine Website wirklich kostenlos erstellen?

Ja, Sie können eine funktionsfähige Website erstellen und veröffentlichen, ohne dafür zu bezahlen. Meist erhalten Sie jedoch keine eigene Domain wie ihre-firma.de. Die Website nutzt eine Adresse des Anbieters und kann dessen Logo oder Werbung anzeigen. Ein kostenloser Tarif eignet sich daher vor allem zum Lernen, zum Testen einer Idee oder für ein kleines persönliches Projekt.

Als wirklich kostenlos werte ich nur Dienste, bei denen Sie eine Website ohne Kreditkarte und ohne zeitlich begrenzte Testphase veröffentlichen können. Anbieter mit reiner Probeversion habe ich deshalb nicht aufgenommen.

Wenn das Projekt wächst, benötigen Sie wahrscheinlich:

  • eine eigene Domain,
  • die Entfernung von Werbung oder Branding,
  • mehr Speicherplatz und Bandbreite,
  • erweiterte SEO- und Analysefunktionen,
  • Onlinezahlungen, Buchungen oder einen größeren Shop.

So habe ich die Dienste verglichen

Ich habe nicht nur die Zahl der kostenlosen Funktionen berücksichtigt. In die Bewertung flossen außerdem Bedienbarkeit, Qualität des Editors, Erweiterbarkeit, der geeignete Website-Typ und die Markttauglichkeit ein. Am besten schneiden Lösungen ab, mit denen Sie schnell starten und später wachsen können, ohne die komplette Website neu aufzubauen.

  • Bedienung: Wie schnell findet sich ein Anfänger zurecht?
  • Gratis-Tarif: Was lässt sich tatsächlich kostenlos veröffentlichen?
  • Design: Qualität der Vorlagen und Freiheit bei Anpassungen.
  • SEO: Kontrolle über Titel, Beschreibungen, URLs und Indexierung.
  • Skalierbarkeit: Domain, zusätzliche Funktionen und Upgrades.
  • Markttauglichkeit: Sprachunterstützung und Eignung für die Zielgruppe.

1. Webnode – beste kostenlose Wahl für Einsteiger

Webnode ist meine erste Wahl für Nutzer, die eine einfache Website ohne technische Einrichtung möchten. Sie können kostenlos eine Präsentationsseite, persönliche Website oder einen Blog erstellen. Der Editor ist übersichtlich, und das Projekt lässt sich später um eine eigene Domain und Premium-Funktionen erweitern.

Webnode Logo

Sie starten mit einer Vorlage oder dem KI-Generator. Beschreiben Sie das Projekt, wählen Sie einen Vorschlag und bearbeiten Sie anschließend Texte, Bilder und Abschnitte. Hosting ist enthalten, sodass Sie kein CMS installieren und keinen Server konfigurieren müssen.

Die kostenlose Website bleibt auf einer Webnode-Subdomain. Für eine eigene Domain, das Entfernen des Brandings, Backups und fortgeschrittene Funktionen ist ein kostenpflichtiges Paket nötig.

  • Vorteile: einfache Bedienung, moderne Vorlagen, Hosting inklusive, mehrere Sprachen und schneller Start.
  • Nachteile: keine eigene Domain im Gratis-Tarif, Branding und weniger Freiheit als bei selbst gehostetem WordPress.
  • Empfohlen für: Selbstständige, lokale Dienstleister, kleine Unternehmen, persönliche Projekte und Anfänger.

Mehr über Funktionen und Premium-Pakete erfahren Sie in meinem Webnode Test.

2. Wix – bester kostenloser visueller Editor

Wix empfehle ich Nutzern, die möglichst viel Kontrolle über das Aussehen ihrer Website wünschen, ohne Code zu schreiben. Der Editor erlaubt das freie Verschieben von Elementen, die Anpassung des Layouts und die Auswahl aus vielen Vorlagen. Die Gratisversion eignet sich besonders für Portfolios, persönliche Seiten oder Design-Tests.

Wix Logo

Wix bietet im kostenlosen Tarif derzeit bis zu 500 MB Speicher und bis zu 1 GB Bandbreite. Die Website verwendet eine Wix-Adresse und zeigt Wix-Branding. Eine eigene Domain, werbefreie Darstellung und erweiterte Business-Funktionen gibt es erst im Bezahlpaket.

Der Editor ist flexibler als Webnode, kann aber für absolute Anfänger unübersichtlicher wirken. Prüfen Sie bei vielen manuellen Anpassungen besonders die mobile Ansicht und ein einheitliches Design.

  • Vorteile: flexibler Editor, viele Vorlagen und Designelemente, einfache Veröffentlichung.
  • Nachteile: Wix-Werbung, gebrandete Adresse, begrenzte Ressourcen und schwieriger Plattformwechsel.
  • Empfohlen für: Portfolios, Kreative, Fotografen und kleine Präsentationsseiten.

Eine ausführliche Bewertung finden Sie in meinem Wix Test.

3. WordPress.com – beste kostenlose Website für einen Blog

WordPress.com ist in diesem Vergleich die stärkste Option für regelmäßige Veröffentlichungen. Der kostenlose Tarif umfasst Hosting, unbegrenzt viele Seiten und Beiträge, responsive Themes und 1 GB Medienspeicher.

WordPress.com Logo

Die Plattform eignet sich für persönliche Blogs, Schulprojekte und einfache Content-Websites ohne eigene Hosting-Verwaltung.

Kostenlose Websites nutzen eine WordPress.com-Adresse und zeigen Werbung. Für eine eigene Domain ist ein Bezahlpaket erforderlich. Höhere Tarife bieten mehr Speicher, Designfunktionen, Werbefreiheit und je nach Paket die Installation von Plugins.

WordPress.com ist nicht dasselbe wie WordPress.org. WordPress.com ist ein gehosteter Dienst, während Sie für WordPress.org eine Domain und Webhosting benötigen. Die Unterschiede erkläre ich im Vergleich WordPress.org vs. WordPress.com.

  • Vorteile: gute Publishing-Funktionen, Hosting und Updates inklusive, Versionsverlauf und Wachstumsmöglichkeiten.
  • Nachteile: Werbung, Subdomain, begrenzter Speicher und kostenpflichtige Erweiterungen.
  • Empfohlen für: Blogger, Autoren, Schulzeitungen, gemeinnützige Projekte und Content-Seiten.

Aktuelle Funktionen und mein Fazit finden Sie im WordPress.com Test.

4. Shoptet Free – kostenloser Shop für Mitteleuropa

Shoptet Free ist interessant, wenn Sie nicht nur eine Präsentationsseite, sondern einen kleinen Onlineshop starten möchten. Der Tarif kostet monatlich nichts und unterstützt bis zu 10 Produkte. Enthalten sind 29 Zusatzfunktionen, ein Administrator und grundlegender Support.

Shoptet Logo

Shoptet ist vor allem im tschechischen und slowakischen Markt bekannt und auf lokale E-Commerce-Anforderungen ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen Produkte, Bestellungen, Versand und Zahlungen.

Die wichtigste Grenze liegt bei 10 Produkten. Für einen größeren Katalog, weitere Administratoren oder erweiterte Funktionen benötigen Sie einen kostenpflichtigen Tarif oder Add-ons. Drittanbieter können zusätzliche Gebühren verlangen.

  • Vorteile: echter Gratis-Shop, lokale E-Commerce-Funktionen, Bestellverwaltung und einfacher Upgrade-Pfad.
  • Nachteile: 10-Produkte-Limit, ein Administrator, eingeschränkter Support und starker Mitteleuropa-Fokus.
  • Empfohlen für: Produkttests, Handmade-Verkäufer und kleine Sortimente für tschechische oder slowakische Kunden.

Weitere Details finden Sie in meinem Shoptet Test.

5. Mozello – für eine einfache Website und einen kleinen Shop

Mozello verbindet im kostenlosen Tarif eine klassische Website, einen Blog, mehrsprachige Inhalte und einen kleinen Onlineshop. Sie erhalten 0,5 GB Speicher und einen Shop mit bis zu fünf Produkten. Damit lässt sich ein sehr kleines Projekt ohne monatliche Gebühr testen.

Mozello Logo

Die kostenlose Seite nutzt eine Adresse wie ihre-firma.mozello.com und zeigt Mozello-Branding. Die Plattform unterstützt responsive Designs, Formulare, grundlegende Marketingfunktionen und SSL. Laut Preisübersicht erhebt Mozello keine eigene Verkaufsprovision.

Kostenpflichtige Tarife bieten eine eigene Domain, mehr Speicher, Branding-Entfernung und höhere Produktlimits. Der Editor ist einfach, bietet aber weniger Designfreiheit als Wix.

  • Vorteile: Website, Blog und kleiner Shop in einem, mehrsprachige Inhalte und keine Plattformprovision.
  • Nachteile: nur 0,5 GB Speicher, fünf Produkte, Subdomain und Branding.
  • Empfohlen für: kleine mehrsprachige Websites, einfache Dienstleistungen und minimale Sortimente.

6. Google Sites – am besten für Schulen und interne Projekte

Google Sites ist ein einfaches Werkzeug zum Teilen von Informationen und keine vollwertige Plattform für Markenaufbau oder E-Commerce. Es eignet sich für Schulprojekte, interne Portale, Dokumentationen, Veranstaltungsseiten und Team-Hubs. Sie können festlegen, wer die Website sehen darf.

Der größte Vorteil ist die Integration mit Google Docs, Tabellen, Präsentationen, Formularen, Kalender und weiteren Diensten. Mehrere Nutzer können die Seite ähnlich wie ein Dokument in Google Drive gemeinsam bearbeiten.

Eine bereits vorhandene eigene Domain lässt sich verbinden. Design, SEO-Einstellungen, Marketing und Erweiterbarkeit sind jedoch deutlich eingeschränkter als bei Webnode, Wix oder WordPress.com.

  • Vorteile: einfache Zusammenarbeit, Google-Integrationen, schnelle Veröffentlichung und Zugriffssteuerung.
  • Nachteile: eingeschränktes Design, grundlegendes SEO, kein klassischer Shop und kaum Erweiterungen.
  • Empfohlen für: Schulen, Vereine, interne Projekte, Dokumentationen, Intranets und einfache Infoseiten.

So wählen Sie den richtigen Dienst

Wählen Sie die Plattform nicht nur nach der Zahl der Funktionen. Entscheiden Sie zuerst, was die Website im kommenden Jahr erreichen soll. Eine digitale Visitenkarte braucht eine andere Lösung als ein Blog oder Onlineshop. Achten Sie außerdem darauf, wie einfach sich später eine Domain und kostenpflichtige Funktionen ergänzen lassen.

  • Ich möchte eine einfache allgemeine Website: Webnode.
  • Ich möchte möglichst viel Designfreiheit: Wix.
  • Ich möchte regelmäßig Artikel veröffentlichen: WordPress.com.
  • Ich möchte in Tschechien oder der Slowakei verkaufen: Shoptet Free.
  • Ich möchte Website und sehr kleinen Shop kombinieren: Mozello.
  • Ich brauche eine Schul- oder interne Seite: Google Sites.

Wann eine kostenlose Website nicht ausreicht

Ein Gratis-Tarif reicht meist nicht für ein Unternehmen, das über seine Website regelmäßig Kunden gewinnt oder viele Bestellungen verarbeitet. Eine eigene Domain, professionelle E-Mail, Werbefreiheit und zuverlässige Analysen stärken die Glaubwürdigkeit. Ein Upgrade ist sinnvoll, sobald die Einschränkungen wichtige Inhalte oder Funktionen verhindern.

Sie können problemlos kostenlos beginnen. Bevor Sie Visitenkarten drucken, Werbung schalten oder regelmäßig Kunden gewinnen, empfehle ich jedoch eine eigene Domain. So bauen Sie Ihre Marke auf einer Adresse auf, die unter Ihrer Kontrolle bleibt.

Tipp: Aktuelle Gutscheine und Aktionen finden Sie in der Rabatt-Sektion.

So erstellen Sie kostenlos eine Website

Der Ablauf ist bei den meisten Plattformen ähnlich. Investieren Sie mehr Zeit in Name, Inhalt und Ziel der Website als in jedes optische Detail. Eine klare Seite mit Angebot, Kontakt und gut lesbarem Text ist meist nützlicher als ein komplexes Design ohne konkrete Informationen.

  1. Wählen Sie eine Plattform passend zum Projekt.
  2. Erstellen Sie ein Konto und benennen Sie die Website.
  3. Wählen Sie eine Vorlage oder ein KI-Design.
  4. Erstellen Sie Startseite, Angebot, Über-uns- und Kontaktbereich.
  5. Bearbeiten Sie Titel, Beschreibungen und URLs.
  6. Prüfen Sie die mobile Ansicht.
  7. Veröffentlichen Sie die Website auf der kostenlosen Adresse.
  8. Verbinden Sie nach der Testphase eine eigene Domain.

Fazit: Welche Möglichkeit empfehle ich?

Den meisten Einsteigern empfehle ich Webnode. Der Dienst bietet eine gute Mischung aus einfacher Bedienung, Sprachunterstützung und Erweiterbarkeit. Wix eignet sich besser für detailliertes Design, WordPress.com für Blogs und Shoptet Free für einen kleinen Shop mit tschechischen oder slowakischen Kunden.

Mozello ist interessant für mehrsprachige Websites oder sehr kleine Shops. Google Sites würde ich für Schulen, Team-Dokumentationen und interne Inhalte wählen, nicht als wichtigste Firmenwebsite.

Nutzen Sie den kostenlosen Tarif, um Plattform und Idee zu testen. Soll die Website langfristig Kunden bringen, investieren Sie später mindestens in eine eigene Domain und die Entfernung des Anbieter-Brandings.

Häufig gestellte Fragen

Welcher kostenlose Website-Baukasten ist der beste?

Webnode ist für viele Anfänger die ausgewogenste Wahl. Für Blogs empfehle ich WordPress.com, für visuell detaillierte Websites Wix und für einen kleinen Shop mit Fokus auf Mitteleuropa Shoptet Free.

Kann ich eine eigene Domain komplett kostenlos bekommen?

Die Registrierung einer eigenen Domain ist normalerweise kostenpflichtig und wird jährlich verlängert. Manche Bezahlpakete enthalten das erste Jahr. Kostenlose Tarife nutzen meist eine Subdomain des Anbieters. Google Sites kann eine bereits vorhandene Domain verbinden.

Ist WordPress wirklich kostenlos?

WordPress.com bietet einen kostenlosen Tarif mit Hosting, Subdomain und 1 GB Speicher, zeigt aber Werbung und beschränkt bestimmte Funktionen. Die WordPress.org-Software ist ebenfalls kostenlos, benötigt jedoch Domain und Hosting.

Kann ich einen Onlineshop kostenlos erstellen?

Ja. Shoptet Free unterstützt bis zu 10 Produkte, Mozello bis zu fünf. Prüfen Sie vor dem Verkauf die Einschränkungen bei Zahlungen, Versand, Domain, Support und Erweiterungen. Ein wachsender Shop benötigt meist einen kostenpflichtigen Tarif.

Ist eine kostenlose Website für ein Unternehmen geeignet?

Eine kostenlose Website eignet sich zum Vorbereiten von Inhalten, Testen einer Dienstleistung oder für die erste Präsentation eines kleinen Unternehmens. Langfristig empfehle ich eine eigene Domain, professionelle E-Mail und eine Website ohne Anbieterwerbung.

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